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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: April 2026

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§ 1 Geltungsbereich und Begriffsbestimmungen

(1) Die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Rechtsgeschäfte der Saluversity OG (nachfolgend: „Veranstalter“ oder „wir“) mit ihren Vertragspartnern (nachfolgend: „Teilnehmer“). (2) Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung von Aus- und Weiterbildungsleistungen in Form von Fernlehrgängen (E-Learning), Präsenzveranstaltungen oder kombinierten Modellen (Blended Learning). (3) Das generische Maskulinum wird ausschließlich zur besseren Lesbarkeit verwendet; es sind alle Geschlechter gleichermaßen gemeint.

§ 2 Vertragsgegenstand und Vertragsschluss

(1) Der Teilnehmer bucht die im Angebot der Saluversity OG beschriebenen Lehrgänge. Die Anmeldung erfolgt elektronisch (Webseite), in Textform oder persönlich. (2) Der Vertrag kommt durch die Bestätigungsmail des Veranstalters zustande (Annahme des Angebots). Damit werden die wesentlichen Vertragsinhalte (Lehrgang, Preis, Zahlungsweise) und diese AGB wirksam. (3) Der Veranstalter ist berechtigt, Anmeldungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen. Bei begrenzten Teilnehmerzahlen entscheidet die Reihenfolge des Eingangs der Anmeldung.

§ 3 Ausbildungsvoraussetzungen und Gesundheit

(1) Voraussetzung für die Teilnahme ist die Vollendung des 18. Lebensjahres (Ausnahmen ab 16 Jahren nur mit schriftlicher Zustimmung der Erziehungsberechtigten). (2) Der Teilnehmer bestätigt mit der Anmeldung, dass er körperlich gesund und fit ist. Er trägt die volle Eigenverantwortung für die Teilnahme an praktischen Einheiten.

§ 4 Leistungen und Lehrgangsziel

(1) Die Leistungen ergeben sich aus der jeweiligen Kursbeschreibung. Die Saluversity OG stellt Lernmaterialien digital zur Verfügung. Ein Anspruch auf gedruckte Unterlagen besteht nicht. (2) Fernlehrmodule werden über eine webbasierte Plattform bereitgestellt. Der Zugang ist auf die im Angebot definierte Dauer (maximal 6 Monate, sofern nicht anders vereinbart) befristet. (3) Die Ausbildung schließt bei erfolgreichem Abschluss der vorgesehenen Prüfungen mit einem institutsinternen Zertifikat/Teilnahmebescheinigung ab. (4) Ein Erfolg im Sinne eines Werks (z.B. Bestehen externer Prüfungen oder wirtschaftlicher Erfolg) ist nicht geschuldet.

§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen

(1) Es gelten die im Angebot angeführten Preise. Da die Saluversity OG Bildungsleistungen erbringt, liegt eine Umsatzsteuerbefreiung nach § 6 Abs. 1 Z 11 lit a UStG (Österreich) bzw. § 4 Nr. 21 UStG (Deutschland) vor (Nettobeträge). (2) Die Vergütung wird mit Vertragsschluss fällig. Individuelle Ratenzahlungen sind möglich und bedürfen der schriftlichen Vereinbarung. (3) Bei Zahlungsverzug ist der Veranstalter berechtigt, den Zugang zur Lernplattform zu sperren und die Teilnahme an Präsenzmodulen zu verweigern, bis alle fälligen Beträge beglichen sind. (4) Mahnspesen und Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe werden bei schuldhaftem Verzug in Rechnung gestellt.

§ 6 Stornierung und Rücktritt durch den Teilnehmer

(1) Stornierungen müssen in Schriftform erfolgen. (2) Es gelten folgende Stornogebühren:

  • Bis 4 Monate vor Kursbeginn: 25 % des Ausbildungspreises.

  • Bis 2 Monate vor Kursbeginn: 50 % des Ausbildungspreises.

  • Weniger als 1 Monat vor Kursbeginn oder nach Ausbildungsbeginn: 100 % des Ausbildungspreises. (3) Das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher bleibt von diesen Regelungen unberührt.

§ 7 Änderungen und Absagen durch den Veranstalter

(1) Der Veranstalter behält sich das Recht vor, Termine aus organisatorischen Gründen (z.B. Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von 8 Personen, Krankheit des Referenten, höhere Gewalt) zu verschieben oder abzusagen. (2) Im Falle einer Absage werden bereits geleistete Zahlungen erstattet. Weitergehende Schadersatzansprüche (z.B. Reise- oder Hotelkosten) sind ausgeschlossen.

§ 8 Anwesenheitspflicht und Prüfungen

(1) Für die Zertifikatserteilung gilt eine Mindestanwesenheit von 80 % der Unterrichtseinheiten (sofern nicht anders angegeben). (2) Versäumte Prüfungen können gegen eine Gebühr von 50,00 € nachgeholt werden.

§ 9 Urheberrecht und Nutzungsrechte

(1) Alle Lerninhalte, Skripte, Videos und Aufzeichnungen sind geistiges Eigentum der Saluversity OG und urheberrechtlich geschützt. (2) Der Teilnehmer erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den persönlichen Gebrauch. Jede Vervielfältigung, Verbreitung oder öffentliche Wiedergabe (auch in sozialen Netzwerken) ist ohne schriftliche Zustimmung untersagt und führt zu Schadensersatzansprüchen. (3) Zugangsdaten zur Lernplattform dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.

§ 10 Foto- und Videoaufnahmen

Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass im Rahmen der Ausbildung Foto- und Videoaufnahmen angefertigt werden. Der Veranstalter ist berechtigt, diese Aufnahmen unentgeltlich für Marketingzwecke (Webseite, Social Media, Werbematerialien) zu nutzen, sofern der Teilnehmer nicht ausdrücklich widerspricht. Ein Widerruf ist jederzeit für die Zukunft möglich.

§ 11 Haftungsausschluss

(1) Der Veranstalter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. (2) Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Veranstalter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. (3) Die Nutzung von Sportgeräten in den Schulungsräumen erfolgt auf eigene Gefahr und ist ohne Anwesenheit eines Trainers untersagt.

§ 12 Datenschutz

Die Saluversity OG verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich zum Zweck der Vertragsabwicklung und Prüfungsorganisation gemäß den Bestimmungen der DSGVO. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht, es sei denn, dies ist zur Vertragserfüllung (z.B. Zertifizierungsstellen) notwendig.

§ 13 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Republik Österreich unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. (2) Erfüllungsort ist der Sitz der Saluversity OG. Gerichtsstand ist das sachlich zuständige Gericht am Sitz des Veranstalters, sofern kein zwingender Verbrauchergerichtsstand vorliegt. (3) Änderungen des Vertrages bedürfen der Schriftform. (4) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt (Salvatorische Klausel).

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